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09.04.2009

Das dichten kann wieder beginnen
ich muss die leiser für mich gewinnen
muss auf die misstände aufmerksam machen
über die dummheit der gegner kann ich nur lachen
es  wird keine gnade  mehr geben
aggressiv, hinterhältig wie das leben
werd ich mich jetzt endlich geben
in mir wohnen viele gesichter
lieb und brav, langsamer streitschlichter,
hoffnungsvoll, pessimistisch, düster, kalt
barmherzig, grausam, liebefoll, gehässig alt,
jung.  Revolutionsbereit, Faul, voller tatendrang
 werd ich meine gegner  aktiv besiegen
ist egal ob es kurz dauert oder lang
aktivisten werden sie niemals alle kriegen
die helden werden uns zum sieg führen
sie werden die ehre und aufmerksammkeit bekommen
zerstört werden die gitter und die türen
es wird ihnen zückgegeben was ihnen genommen
das leben








Im Auto sitz ich nun wieder ein mal
gibt nix zu tun gelangweilt bin ich total
die zeit rennt mir davon, es ist fatal
zu glauben jetzt sich erfolgreich zu bewerben
wenn die wirtschaft nix anderes is alsn haufen scherben
der kapitalismus wird bald zerbrechen
sein kiregszug gegen den kommunismuss sich rächen
es wird eine stystemveränderung geben
ich werd mit herz und seele nach ihr streben
werde alles was ich kann dafür machen
dass die kommunistischen tierfreunde am ende lachen
bin bereit meine freiheit auf zu geben
die tiere leben zu lassen ist das höchste ziel
denn sie wollen alle nur das eine leben
und ihnen diesen wunsch zu erfüllen ist nicht viel
bald werd ich selbst im geliebt/gehassten frankreich sein
ich geh dort hin mit der familie dort bin ich nie allein
alle sind so falsch, nett und haben immer ein lächeln bereit
direkte konfrontationen werden am liebsten vermieden
den kindern versucht man das streiten einfach zu verbieten
manche menschen sind so erbärmlich, die tun mir zwar leid
in der franzosenküche ist der mord der ganz normale alltag
da wird zermetzelt bis das blut spritzt, blut im teller wie ichs mag
denkt sich der franzose wenn er mitm mordwekzeug die leichen
zerstochert, zerreisst und weiter verstümmelt, es muss reichen
die macht der grausammkeit darf die menscheit nicht weiter leiten
sonnst wird es hoffnungslos, wir schnell und still ans existenzende gleiten







23.06.09

GEDICHT PSYCHATRIE 1

Ich bin hier neu geboren
Alle Hoffnung verloren
kann es nicht fassen
kann es nicht mehr lassen
werd hier nur rum gehetzt
vermiss es, hab mich gern verletzt
bin über meinen aufenthalt entsetzt
kann nix produktives machen
nur über die scheisse lachen
schaff es die flamme der wut zu entfachen


GEDICHT PSYCHATRIE 2

Jetzt werd ich wieder dichten
meinen Therapiewillen vernichten
über mein Schicksaal richten

Hätte mich gern erstochen
mein wille ist lang nicht gebrochen

kann mich über die dreckswelt beklagen
offen bleiben alle meine fragen
den schmerz nicht mehr ertragen

ich fang an meinen verstand zu zernagen
werd ausm morast der depressionen herrausragen

keine Lust mehr wach zu bleiben
mir sinnlos hoffnungslos die zeit vertreiben
lieber werd ich salz in die wunden reiben
werd alt, berg ab geht’s mit den bandscheiben

hab mich leider noch net erschossen
dafür mit dem leben ab geschlossen
schon lange nichts mehr genossen



25.0.09

GEDICHT PSYCHATRIE 3

Was soll ich hir bloß machen
langsam ist es nicht mehr zum lachen
ich glaub es laufen hir krumme Sachen

spür langsam nur noch Wut
hab schon lange keinen mut
freiheitsentzug tut mir nicht gut

hatte hoffnung als ich betreuer an rief
hatte nur noch ruhe als ich schief
irgendwas läufdt hir gewaltig schief

werd nicht einfach auf geben
sondern mich aus der depression heraus heben

sie werden alle über mich richten
mutwillig mein selbstwertgefühl vernichten


GEDICHT PSYCHATRIE 4

werd den Kontakt jetzt meiden
still und einsam weiter leiden

mein RL ist nun zerstört,
bin darüber sehr empört

liebe es schmerzen zu haben
sie sind meine treusten gaben
will wieder ne klinge haben
schaue sehnsüchtig auf die Narben
wie soll ich den scheiss ertragen
die last der welt hab ich zu ertragen
wie wan wo schaff ichs sind meine fragen


26.6.09

GEDICHT PSYCHATRIE 5

kann durch meine depressionen nicht mehr klar denken
wut hass enttäuschung werden mich lenken

ich kann nur stumpfsinnigen unsin machen
was sind das nur für sachen
mit suicid gedanken wird gestopft mein rachen

kann nicht mal mehr nach Arschbach allein
fühl mich nutzlos und ganz klein
nur noch ausgang, besuch und kafee sind fein
wie werd ich sein
was werd ich sein
wozu werd ich sein
bleibe einsam und ganz allein




27.6.09

GEDICHT PSYCHATRIE 6

werd nicht gleich ritzen
oder davon flitzen
habe druck muss ich gestehn
kann damit aber um gehn
die medikamente machen mich plat
der u-schrif zettl setzt mich schach mat
kann das nicht alles schaffen
muss mich übelst zusammenraffen
wann werd ich endlich auf wachen
über diesen alptraum lachen
ein alkoholproblem muss ich mir eingestehn
doch werde hir hart/zerbrechlich wie gebrannter lehm
werd immer tiefer fallen
endstation die leichenhallen
werd nicht davon rennen
einfach warten irgendwann verbrennen



28.6.09

GEDICHT PSYCHATRIE 7

liebe die band eisregen
sie ist wahrlich ein segen
sie singen vom tod und vom ritzen
kann dabei ganz beruhigt sitzen
in den eichensarg legt er sich hinein
fühl mich nicht mehr so ganz allein
es ispiriert mich zum dichten
wie sie gnadenlos über die welt richten
mit liedern einsamkeit vernichten
diese musik tut mir richtig gut
fühl mich stark, fasse neuen mut
fühl mich nicht so sehr verrück
nur durch die krankhafte norm erdrückt
bin von den liedern einfach entzückt
sie haben mich ins herz getroffen
kann nur auf besserung hoffen
werd nie mehr sein besoffen



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