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zwar nicht meine lieblingszitate aber sehr interesannte zitate...


"In unserer verwirrten Welt Zazen zu praktizieren,
bedeutet, zur wahren Dimension des Menschen zurückzukomm
und zum grundlegenden Gleichgewicht seiner Existenz zurückzukehren."
Meister Taisen Deshimaru



Aristoteles

(384-322 v. Chr.)

"Wie der Mensch in seiner Vollendung das edelste aller Geschöpfe ist, so ist er, losgerissen von Gesetz und Recht, das schlimmste von allen."


Baba, Sai

(*19?? ,indischer Philosoph)

“Christus ass kein Fleisch. Er war viel zu verbunden mit allen Lebewesen, als dass er es hätte tun können. Es widerspricht dazu völlig der Botschaft der Liebe, die er lehrte.”



Basilius der Grosse

(329 bis 379) Kirchenlehrer und Erzbischof von Cäsarea

"Der Leib, der mit Fleischspeisen beschwert wird, wird von Krankheiten heimgesucht, eine mäßige Lebensweise macht ihn gesünder und stärker und schneidet dem Übel die Wurzel ab. Die Dünste der Fleischspeisen verdunkeln das Licht des Geistes. Man kann schwerlich die Tugend lieben, wenn man sich an Fleischgerichten und Festmahlen erfreut. Unser Tisch muss zum Denkmal der Tafel wahrer Christen dienen."




Bentham, Jeremy

(1748-1832) Britischer Philosoph, Ökonom und Jurist.

"Der Tag wird kommen, an dem auch den übrigen lebenden Geschöpfen die Rechte gewährt werden, die man ihnen nur durch Tyrannei vorenthalten konnte. Die Franzosen haben bereits erkannt, dass die Schwärze der Haut kein Grund ist, einen Menschen schutzlos den Launen eines Peinigers auszuliefern. Eines Tages wird man erkennen, dass die Zahl der Beine, die Behaarung der Haut und das Ende des os sacrum sämtlich unzureichende Gründe sind, ein empfindendes Lebewesen dem gleichen Schicksal zu überlassen. Aber welches andere Merkmal könnte die unüberwindliche Grenzlinie sein? Ist es die Fähigkeit zu denken oder vielleicht die Fähigkeit zu sprechen? Doch ein erwachsenes Pferd oder ein erwachsener Hund sind weitaus verständiger und mitteilsamer als ein Kind, das einen Tag, eine Woche oder sogar einen Monat alt ist. Doch selbst wenn es nicht so wäre, was würde das ändern? Die Frage ist nicht: Können sie denken? oder: Können sie sprechen?, sondern: Können sie leiden?"

"Die Frage hat für die Menschen nicht zu lauten: Können die Tiere denken? Sondern sie hat zu lauten: Können die Tiere leiden? Darüber aber gibt es wohl keinen Streit, und das Wissen um diese Leidensfähigkeit muss daher die Hauptsache sein bei jeder Betrachtung der Tierseele durch den Menschen."



Bircher-Benner, Max Oskar

(1867-1939) Schweizer Arzt, Begründer der neuzeitlichen vegetarischen Ernährungstherapie.

"Je mehr Raum die Fleischnahrung und die Reizmittel in der Kost einnehmen, um so geringer werden die Leistungen, die Tugend und physischen Kräfte eines Volkes. In denjenigen Völkern aber, welche an einer ausschließlich oder vorwiegend pflanzlichen Kost festhalten, schlummert eine überraschende Entwicklungskraft. Die Wirkung der Nahrung erstreckt sich nicht nur auf das Individuum, sondern auf die Reihe der Generationen."



Brecht, Berthold

(1898-1956) Schriftsteller und Regisseur, bedeutender deutschen Dramatiker.

"Welche Krankheit könnte so gefährlich sein, wie es der Mensch ist?"

"Zuerst kommt das Fressen, dann die Moral."



Buddha

(um 563 - 486) Ehrentitel für Siddharta Gautama, Stifter des Buddhismus. Sanskrit: der Erwachte, der Erleuchtete.

"Wer Fleisch zu sich nimmt, tötet die Saat des großen Erbarmens."

"Die Wesen mögen alle glücklich leben, und keinen möge ein Übel treffen. Möge unser ganzes Leben Hilfe sein an anderen! Ein jedes Wesen scheuet Qual, und jedem ist sein Leben lieb. Erkenne dich selbst in jedem Sein und quäle nicht und töte nicht."

"Das Denken eines Weisen zeichnet sich dadurch aus, dass er zugleich an das eigene Heil, an das Heil des anderen, an das beiderseitige Heil und an das Heil aller Lebewesen denkt."



Busch, Wilhelm

(1832-1908) Deutscher Schriftsteller, Zeichner und Maler.

"Wahre menschliche Kultur gibt es erst, wenn nicht nur Menschenfresserei, sondern jede Art des Fleischgenusses als Kannibalismus gilt."

"Mit allen Kreaturen bin ich in schönster Seelenharmonie. Wir sind verwandt, ich fühle es innig, und eben darum liebe ich sie."

"Das Messer blitzt, die Schweine schrein, man muss sie halt benutzen.
Denn jeder denkt "Wozu das Schwein, wenn wir es nicht verputzen?"
Und jeder schmunzelt, jeder nagt Nach Art der Kannibalen,
Bis man dereinst "Pfui Teufel!" sagt Zum Schinken aus Westfalen."



Canetti, Elias

(1905-1994) Schriftsteller spanisch-jüdischer Herkunft, der zu den einflussreichsten Autoren des 20. Jahrhunderts gehört.

"Wann werden alle Tiere schießen lernen? Wann wird es für jeden Jäger gefährlich werden zu schießen? Wann werden Tiere wie Rebellen Gewehre stehlen, beiseite schaffen und sich im Schießen üben? Horntiere hätten es besonders gut, aber auch mit Zehen und mit Zähnen ließe sich auf Jäger schießen."

"Es schmerzt mich, dass es nie zu einer Erhebung der Tiere gegen uns kommen wird, der geduldigen Tiere, der Kühe, der Schafe, allen Viehs, das in unsere Hand gegeben ist und ihr nicht entgehen kann."



Cicero, Marcus Tullius

(106 - 43 v. Chr.) Römischer Staatsmann, Redner und Philosoph.

"Ich bitte dich nicht, mich zu verschonen, wenn du in Not bist, sondern nur, wenn du frevelhafte Begierde hast. Töte mich, um zu essen, aber morde mich nicht, um besser zu essen!"



Dalai Lama (*1935), buddhistischer Religionsführer

"Das ist meine einfache Religion: Man braucht keine Tempel, man braucht keine komplizierten Philosophien. Unser Gehirn, unser Herz - das sind unsere Tempel. Freundlichkeit ist unsere Philosophie."



Darwin, Charles Robert

(1809-1882) Britischer Naturforscher und Begründer der Evolutionstheorie. Der Gedanke, dass Lebewesen sich im Zuge natürlicher Prozesse entwickeln, widersprach der Vorstellung von der besonderen Schöpfung des Menschen durch Gott und stellte den Menschen scheinbar auf eine Stufe mit dem Tier. Da diese Aussagen im Widerspruch zur Bibel standen, wurden sie mit aller Schärfe zurückgewiesen und bekämpft.

"Die Tiere empfinden wie der Mensch Freude und Schmerz, Glück und Unglück."



Deschner, Karl Heinrich

(* 1924) Deutscher Schriftsteller

"Ich glaube, dass das bißchen Verstand uns nicht so über das Tier erhebt, wie das Christentum behauptet."

"Gegenüber dem Tier ist der Mensch Gewohnheitsverbrecher."

"Im Christentum ist das Tier eine Sache; bloßes Ausbeutungs-, Zucht-, Jagd-, und Fressobjekt, der Mensch der Todfeind des Tieres, sein Teufel."

"Ehrfurcht vor dem Tier hegten selbst schon kirchliche Kreise. Zumindest behauptet Lichtenberg, dass Mönche der Gascogne eine Maus für heilig hielten, die eine Hostie gefressen hatte."

"Eine Gesellschaft, die Schlachthäuser und Schlachtfelder verkraftet, ist selber schlachtreif."

"Verdient eine Menschheit, die Trilliarden Tiere tötet, nicht eben das, was sie dem Tier antut?"

"Da die Krone der Schröpfung der Mensch, die Krone des Menschen der Pfaffe ist, lässt sich von ihm für das Tier am wenigsten erhoffen."



Drewermann, Eugen

(*1940) Deutscher Theologe, Philosoph, Priester, Psychotherapeut.

"Gedenke auch unserer älteren Schwestern und Brüder, der Tiere. Verbiete dem Menschen, Tiere zu töten, um sie zu essen. Denn auch sie sind fühlende Wesen, auch in ihnen wohnt die Sehnsucht nach Leben; unsere Weggefährten sind sie auf dem gemeinsamen Weg zur Unsterblichkeit. Solange noch Menschen Tiere töten, werden sie auch Kriege führen. Solange Menschen Tiere essen, werden sie ihre unschuldigen Opfer zu Tode quälen: zu Hunderttausenden in den Labors und Massenzuchtanstalten, zu Millionen in den Schlachthöfen der Städte, zu Myriaden in den Weltmeeren. Ihr Blutstrom darf nicht länger mehr als Nahrung dienen, ihr Leib nicht länger mehr als Rohstoff, ihr Leben nicht länger mehr als Lebensmittel für uns Menschen. Verbiete uns, Herr, das tägliche Fleisch. Das tägliche Brot gib uns heute."

"Das christliche Dogma hindert, den simpelsten Beobachtungen zu trauen, wenn es um die Tiere geht. Sie dürfen keine dem Menschen verwandten Züge aufweisen, sie müssen als seelenlose Maschinen gesehen und vor allem behandelt werden."

"Ich selbst erinnere mich aus meiner Studienzeit der Dogmatik-Vorlesungen eines heute berühmten deutschen Bischofs, in denen er im Rahmen der "Schöpfungslehre" die Einzigartigkeit des Menschen beschwor und dann seinen Hörern treuherzig versicherte, es könne dem Fisch und dem Hasen gar nichts Besseres passieren, als vom Menschen gegessen zu werden, denn dies entspreche der Rangmäßigkeit der Schöpfungsordnung: die etwa 500 Zuhörer quittierten diese Darlegung mit wohlgefälligem Lachen – offenbar erleichtert, denn ein urtümliches Gefühl des Unbehagens und der Schuld, das solche Ausführungen im Abendland immer wieder nötig macht, verschwand bei dieser appetitlichen Theologie."

"Die Bibel selbst enthält außer einer einzigen kümmerlichen Stelle, dass der Gerechte sich seines Viehs erbarmt, und dem Gebot, dem dreschenden Ochsen nicht das Maul zu verbinden, nicht einen einzigen Satz, wo von einem Recht der Tiere auf Schutz vor der Rohheit und Gier des Menschen oder gar auf Mitleid und Schonung in Not die Rede wäre."



Einstein, Albert

(1879-1955) Deutsch-amerikanischer Physiker und Nobelpreisträger, weltweit bekannt als Schöpfer der speziellen und allgemeinen Relativitätstheorie sowie durch seine Hypothese zur Teilchennatur des Lichtes. Einstein nutzte seinen Ruhm, um auch politisch Einfluss zu nehmen. Unter anderem unterstütze er die pazifistischen Bestrebungen vieler seiner Zeitgenossen.

"Nichts wird die Gesundheit des Menschen und die Überlebenschancen aller Lebensformen auf dieser Welt so sehr fördern, wie die Evolution zur vegetarischen Ernährung."

"Rein durch ihre physische Wirkung auf das menschliche Temperament würde die vegetarische Lebensweise das Schicksal der Menschheit äußerst positiv beeinflussen können."

"Nichts wird die Chance auf ein Überleben auf der Erde so steigern wie der Schritt zur vegetarischen Ernährung."

"Es gibt zwei Dinge, die unendlich groß sind: das Universum und die menschliche Dummheit."



EKD, Evangelische Kirche in Deutschland

Zusammenschluss von 26 lutherischen, reformierten und unierten Kirchen in der Bundesrepublik Deutschland. Rund 30 Millionen Mitglieder. Vertritt in der Öffentlichkeit und gegenüber politischen Institutionen gesamtkirchliche Anliegen. In einer jährlichen Kirchenkonferenz werden die Grundzüge der Kirchenpolitik erarbeitet.

(Aus: Zur Verantwortung des Menschen für das Tier als Mitgeschöpf)
"Für die christliche Sicht des Verhältnisses von Mensch und Tier bleibt grundlegend, wie die Bibel, vor allem in ihren Aussagen über die Welt als Gottes Schöpfung, dieses Verhältnis bestimmt. […] In diesem Kontext ist die Beauftragung der Menschen zur Herrschaft über die Tiere und über die Erde insgesamt (1. Mose 1,27 f; Ps 8,7-9) zu lesen und zu deuten. Sie macht auf fundamentale Unterschiede zwischen den Menschen und ihren Mitgeschöpfen aufmerksam. Von der unveräußerlichen Würde und dem uneingeschränkten Lebensrecht jedes einzelnen kann nur beim Menschen die Rede sein. Insofern bleibt es auch durchaus sachgemäß, von einer Sonderstellung des Menschen gegenüber der Natur zu sprechen. […] Dass Menschen unter ethischen Gesichtspunkten das Recht haben, Tiere zu eigenem Nutzen zu halten, ist im Prinzip nicht strittig."



Gandhi, Mahatma

(1869-1948) Gandhi, Mohandas Karamchand, genannt Mahatma. Politiker (Führer der indischen Unabhängigkeitsbewegung) und Philosoph, Nobelpreis 1913.

"Ich glaube, dass der Mensch, da ihm nicht gegeben ist, etwas zu erschaffen, nicht das Recht hat, auch nur die kleinste Kreatur, die da lebt, zu zerstören."

"Für mich ist das Leben eines Lamms nicht weniger wertvoll als das Leben eines Menschen. Und ich würde niemals um des menschlichen Körpers willen einem Lamm das Leben nehmen wollen. Je hilfloser ein Lebewesen ist, desto größer ist sein Anspruch auf menschlichen Schutz vor menschlicher Grausamkeit."

"Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie die Tiere behandelt."

"Die Vivisektion ist das schwärzeste aller schwarzen Verbrechen, deren der Mensch sich heute schuldig macht."

"Das eigentliche Wesen des Hinduismus besteht in der Beschützung der Kuh. Die Beschützung der Kuh ist für mich eine der wunderbarsten Erscheinungen in der Entwicklung der Menschheit. Sie führt den Menschen über die Grenzen seiner Art hinaus ... Der Mensch wird durch die Kuh dazu geführt, sein Eins- und Gleichsein mit allem, was da lebt, anzuerkennen. Warum gerade die Kuh zur Verehrung ausgewählt wurde, ist mir durchaus klar. Die Kuh war in Indien immer der beste Gefährte des Menschen. Sie war der Spender allen Reichtums. Nicht nur gab sie Milch, sondern ermöglichte auch den Ackerbau. Die Kuh ist ein Gedicht des Mitleids. Man liest Mitleid in diesem sanften Tier. Sie ist die Mutter von Millionen der indischen Menschen. Beschützung der Kuh bedeutet Beschützung der ganzen dumpfen Kreatur Gottes. Gewiss haben schon unsere ältesten Seher die Kuh in diesem Sinne verehrt."

"Die Erde hat genug für die Bedürfnisse eines jeden Menschen, aber nicht für seine Gier."

"Ich fühle zutiefst, dass geistiges Wachstum in einem gewissen Stadium uns gebietet, damit aufzuhören, unsere Mitgeschöpfe zur Befriedigung unserer Leiblichen Bedürfnisse zu schlachten."

"Ich glaube, dass spiritueller Fortschritt an einem gewissen Punkt von uns verlangt, dass wir aufhören, unsere Mitlebewesen zur Befriedigung unserer körperlichen Verlangen zu töten."

"Gegen das Böse aufzustehen, ist ebenso Pflicht, wie für das Gute einzutreten."



Mynarek, Hubertus (geboren 1929),
(deutscher Humanist und Kirchenkritiker, Buchautor)

“Die Metzelei an den Tieren, dieses KZ,
das durch die Jahrhunderte geht,
ist wesentlich verursacht durch die "Mutter Kirche".”



Jungk, Robert

(1913-1994) Österreichischer Wissenschaftsjournalist und Zukunftsforscher. Jungk profilierte sich in zahlreichen Schriften als Kernkraftkritiker und Atomwaffengegner.

"Ethik gegenüber dem Menschen und Rohheit gegenüber den Tieren sind zwei Verhaltensweisen, die sich nicht vereinbaren lassen, denn Grausamkeit gegen Tiere geht nahtlos in Grausamkeit gegen Menschen über."



Kaplan, Helmut Friedrich

(*1952) Österreichischer Tierrecht-Philosoph und Schriftsteller. Studium der Philosophie und Psychologie (Mag. phil., Dr. phil.) Kaplan zählt zu den Pionieren der Tierrecht-Bewegung. Seine Bücher haben wesentlich dazu beigetragen, die Philosophie der Tierrecht-Bewegung im deutschsprachigen Raum bekannt zu machen. Darüber hinaus hat Kaplan durch zahllose Zeitschriftenartikel die Sensibilität für tierethische Fragen und Probleme nachhaltig erhöht.

"Wenn wir Glücklichen uns für das Leben entscheiden, dann haben wir die verdammte Pflicht, den Unglücklichen beizustehen, wo immer wir nur können. Wer dieser absoluten Pflicht nicht mit größtem Ernst nachkommt, wer genießt, ohne zu helfen, den soll der Teufel holen und mit ewigem Leben bestrafen – als Tier, das Menschen ausgeliefert ist."

"Im Bewusstsein, dass viele tierethische Fragen noch keineswegs restlos geklärt sind, war die bisherige Ethik der Tierrechtsbewegung gekennzeichnet durch eine stetige Ausdehnung und Komplizierung der Theorie. […] Im zwanghaften Bemühen, nur ja seriös und wissenschaftlich genug zu sein, hat sich die Tier-Ethik in eine Sackgasse manövrieren lassen und ist auf einen plumpen Trick hereingefallen: An die Tier-Ethik werden wie selbstverständlich methodische Forderungen gestellt, die an die Menschenethik nie und nimmer gestellt werden – und die darüber hinaus von keiner Ethik je auch nur a nsatzweise erfüllt werden könnten: konkrete Regeln für das praktische Handeln in allen erdenklichen Situationen aufzustellen und deren Richtigkeit hieb- und stichfest zu beweisen."

"Vegetarier haben es wirklich nicht leicht. Eben noch von den Fleischessern verspottet, droht nun schon wieder Ungemach, diesmal von der anderen Seite: Kritik von den Veganern, die nicht nur Fleisch, sondern auch Milchprodukte, Eier und Leder als unmoralisch ablehnen. Dazu gleich eingangs zwei Thesen, um die Problematik und Brisanz der Frage "Vegetarisch oder vegan?" zu veranschaulichen: Die Kritik der Veganer an den Vegetariern ist ethisch-faktisch völlig richtig. Die Kritik der Veganer an den Vegetariern ist politisch-strategisch völlig falsch."



Katechismus der Katholischen Kirche

(griechisch katechismos: Unterricht, Lehre) Christliches Lehrbuch in Frage- und Antwortform. Der erste offizielle Katechismus der katholischen Kirche, der "Römische Katechismus" wurde vom Trienter Konzil erarbeitet und 1566 veröffentlicht. Dabei handelte es sich nicht um ein Lehrbuch, sondern um ein Kompendium zur Anleitung für Priester und Lehrer."

(Katechismus aus dem Jahre 1993)
"Gott hat die Tiere unter die Herrschaft des Menschen gestellt, den er nach seinem Bilde geschaffen hat. Somit darf man sich der Tiere zur Ernährung und zur Herstellung von Kleidern bedienen. Man darf sie zähmen, um sie dem Menschen bei der Arbeit und in der Freizeit dienstbar zu machen. Medizinische und wissenschaftliche Tierversuche sind in vernünftigen Grenzen sittlich zulässig."



Niemöller, Martin

(1892-1984 Pfarrer, KZ-Häftling)

“Ich entsinne mich, dass ich während eines Urlaubaufenthalts von 1967 im russischen Wald bei Cavidovo zum ersten Mal eine solche 'Hühnerfabrik' gesehen und besucht habe und dass mein erster Eindruck - und er hat sich später nie geändert - der war: das muss für die armen Tiere ja schlimmer sein als was wir im Konzentrationslager die Jahre hindurch haben ausstehen müssen!”



Plutarch

(um 46 bis 120) Plutarch war griechischer Philosoph und Schriftsteller.

"Könnt ihr wirklich die Frage stellen, aus welchem Grunde sich Pythagoras des Fleischessens enthielt? Ich für meinen Teil frage mich, unter welchen Umständen und in welchem Geisteszustand es ein Mensch das erste Mal über sich brachte, mit seinem Mund Blut zu berühren, seine Lippen zum Fleisch eines Kadavers zu führen und seinen Tisch mit toten, verwesenden Körpern zu zieren, und es sich erlaubt hat, die Teile, die kurz davor noch gebrüllt und geschrieen, sich bewegt und gelebt haben, Nahrung zu nennen. Es handelt sich gewiss nicht um Löwen und Wölfe, die wir zum Selbstschutz essen - im Gegenteil, diesen Tieren schenken wir gar keine Beachtung; vielmehr schlachten wir harmlose, zahme Geschöpfe ohne Stacheln und Zähne, die uns ohnehin nichts anhaben könnten. Um des Fleisches willen rauben wir ihnen die Sonne, das Licht und die Lebensdauer, die ihnen von Geburt an zustehen. Wenn ihr nun behaupten wollt, dass die Natur solche Nahrung für euch vorgesehen hätte, dann tötet selbst, was ihr zu essen gedenkt - jedoch mit euren naturgegebenen Mitteln, nicht mit Hilfe eines Schlachtmessers, einer Keule oder eines Beils."



Rolland, Romain

(1866-1944)

“Die Grausamkeit gegen die Tiere und auch schon die Teilnahmslosigkeit gegenüber ihren Leiden ist meiner Ansicht nach eine der schwersten Sünden des Menschengeschlechts. Sie ist die Grundlage der menschlichen Verderbtheit. Wenn der Mensch so viel Leiden schafft, welches Recht hat er dann, sich zu beklagen, wenn auch er selber leidet?”



Schopenhauer, Arthur

(1788-1860) Deutscher Philosoph.

"Die vermeinte Rechtlosigkeit der Thiere, der Wahn, daß unser Handeln gegen sie ohne moralische Bedeutung sei, oder, wie es in der Sprache jener Moral heißt, daß es gegen Thiere keine Pflichten gebe, ist geradezu eine empörende Rohheit und Barbarei des Occidents, deren Quelle im Judenthum liegt."

"So einem occidentalischen, judisirten Thierverächter und Vernunftidolater muß man in Erinnerung bringen, daß, wie Er von seiner Mutter, so auch der Hund von der seinigen gesäugt worden ist."

"Daß die Moral des Christenthums die Thiere nicht berücksichtigt, ist ein Mangel derselben, den es besser ist einzugestehen, als zu perpetuiren."

"Nicht Erbarmen, sondern Gerechtigkeit ist man den Thieren schuldig."

"Die christliche Moral hat ihre Vorschriften ganz auf den Menschen beschränkt, die gesamte Thierwelt rechtlos gelassen. Man sehe nur, wie unser christlicher Pöbel gegen die Thiere verfährt, sie völlig zwecklos und lachend tötet, oder verstümmelt, oder martert, seine Pferde im Alter bis auf’s äußerste anstrengt, um das letzte Mark aus ihren armen Knochen zu arbeiten, bis sie unter Streichen erliegen. Man möchte wahrlich sagen: die Menschen sind die Teufel der Erde und die Thiere ihre geplagten Seelen."

"Philosophieprofessoren hingegen sind auf ihren persönlichen Nutzen und Vorteil und was dahin führt, bedacht: da liegt ihr Ernst. Darum sehn sie so viele deutliche Dinge gar nicht, ja, kommen nicht ein einziges Mal, auch nur über die Probleme der Philosophie, zur Besinnung."

" ... woran sollte man sich von der endlosen Verstellung, Falschheit und Heimtücke der Menschen erholen, wenn die Hunde nicht wäre, in deren ehrliches Gesicht man ohne Misstrauen schauen kann?"



Schweitzer, Albert

(1875-1965) Deutscher Theologe, Philosoph, Musiker und Missionsarzt.

"Wie die Hausfrau, die die Stube gescheuert hat, Sorge trägt, daß die Tür zu ist, damit ja der Hund nicht hereinkomme und das getane Werk durch die Spuren seiner Pfoten entstelle, also wachen die europäischen Denker darüber, daß ihnen keine Tiere in der Ethik herumlaufen."

"Ethik ist ins Grenzenlose erweiterte Verantwortung gegen alles, was lebt."

"Nur dann, wenn Tiere uns Menschen in unserem Dasein bedrohen oder sonstwie schädigen, sollen sie abgeschossen werden."

"Ich gebe mir darüber Rechenschaft, dass die Gewohnheit, Fleisch zu essen, nicht mit erhabenen Gefühlen in Übereinstimmung steht."

"Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will."

"Ehrfurcht vor dem Leben bedeutet Abscheu vor dem Töten."

"Das ganze Drama spielt sich im Dunkel der Nacht beim Schein der von meiner Frau gehaltenen Laterne ab. Endlich ziehen die Ameisen weiter. Sie können den Geruch des Lysols nicht ertragen. Tausende von Leichnamen liegen in den Lachen."

"Wo immer ein Tier in den Dienst des Menschen gezwungen wird, gehen die Leiden, die es erduldet, uns alle an."

"Meine Ansicht ist, dass wir, die für die Schonung der Tiere eintreten, ganz dem Fleischgenuss entsagen, und auch gegen ihn reden. So mache ich es selber. Und damit kommen so manche dazu, auf das Problem, das so spät aufgestellt wurde, aufmerksam zu werden."

"Tierschutz ist Erziehung zur Menschlichkeit."

"Jeden Tag werden beim Ausroden des Waldes einige (Schlangen) zur Strecke gebracht, darunter oft von den gefürchtetsten Arten."

“Wir müssen kämpfen gegen den Geist der naiven Grausamkeit, mit dem wir mit den Geschöpfen verfahren. Die Religionen und die Philosophie haben sich nicht mit diesem Problem unseres Verhaltens gegen Geschöpfe beschäftigt, sondern nur mit dem den Menschen gegenüber (...) Aber die Kreatur ist auch den Leiden unterworfen in derselben Weise wie wir. Die wahre, tiefe Menschlichkeit erlaubt es uns nicht ihr Leiden aufzuerlegen. Diese Erkenntnis ist spät aufgegangen. Wir haben die Pflicht, ihr Anerkennung in der ganzen Welt zu verschaffen, und müssen es ernst nehmen mit dieser bisher übersehenen Pflicht.”



Shaw, George Bernard

(1856-1950) Irischer Schriftsteller, Musik- und Theaterkritiker und bedeutendster britischer Dramatiker seit Shakespeare

"Tiere sind meine Freunde … und meine Freunde esse ich nicht."

"Ein Mann von meiner geistigen Potenz isst keine Leichen."

"Solange die Menschen Tiere quälen, foltern und erschlagen, werden wir Krieg haben. Wie können wir irgendwelche idealen Zustände auf Erden erwarten, wenn wir die lebenden Gräber getöteter Tiere sind?"



Singer, Isaac Bashevis

(1904-1991) Amerikanischer Schriftsteller und Nobelpreisträger.

"Die Vögel hatten den neuen Tag angekündigt, als wäre es der Morgen nach der Schöpfung. Laue Lüfte trugen den Duft des Waldes heran, und aus den Hotelküchen kamen die Essensgerüche. Herman meinte, den Schrei eines Huhns zu hören. Irgendwo wurde an diesem lieblichen Sommermorgen Geflügel geschlachtet; Treblinka war überall."

"Ich würde fortfahren, vegetarisch zu leben, selbst wenn die ganze Welt begänne, Fleisch zu essen. Dies ist mein Protest gegen den Zustand der Welt. Atomkraft, Hungersnöte, Grausamkeit - wir müssen Schritte dagegen unternehmen. Vegetarismus ist mein Schritt. Und ich glaube, es ist ein sehr wichtiger."

"Wo es um Tiere geht, wird jeder zum Nazi ... Für die Tiere ist jeden Tag Treblinka."

"Es wird oft gesagt, dass die Menschen schon immer Fleisch gegessen hätten, als ob dies eine Rechtfertigung wäre dies weiterhin zu tun. Gemäß dieser Logik dürften wir nicht versuchen, Menschen daran zu hindern andere Menschen umzubringen, da dies auch schon seit je her getan wurde."

"Wir sind alle Gottes Geschöpfe - dass wir um Gnade und Gerechtigkeit beten, während wir weiterfahren, das Fleisch der Tiere zu essen, die um unseretwillen geschlachtet wurden, ist unvereinbar."

"Ich bin nicht deswegen Vegetarier geworden, um was für meine Gesundheit zu tun. Ich tat es für die Gesundheit der Hühner."



Tolstoi, Leo

(1828-1910 russischer Humanist und Dichter)

"Solange es Schlachthäuser gibt.... wird es Schlachtfelder geben"

"Es gibt Menschen, die ein Stück Land Mein nennen, und dieses Land nie gesehen und betreten haben. Die Menschen trachten im Leben nicht danach zu tun, was sie für gut halten, sondern danach, möglichst viele Dinge Mein zu nennen."

"Vom Tiermord zum Menschenmord ist nur
ein Schritt und damit auch von der
Tierquälerei zur Menschenquälerei."



Voltaire, François

(1694 – 1778 französischer Aufklärungsphilosoph
und Schriftsteller)

"Gewiss ist es, dass dieses scheußliche Blutbad, welches unaufhörlich in unseren Schlachthäusern und Küchen stattfindet, uns nicht mehr als ein Übel erscheint, im Gegenteil betrachten wir diese Scheußlichkeiten, welche oft pestilenzialisch wirken, als einen Segen des Herrn und danken ihm in unseren Gebeten für unsere Mördereien. Kann es denn aber etwas Abscheulicheres geben als sich beständig von Leichenfleisch zu ernähren?"



Walker, Alice
(geboren 1944 amerikanische Schriftstellerin)

"Als wir eines Tages über
Freiheit und Gerechtigkeit sprachen,
saßen wir gerade bei Steaks.
Ich esse Elend, dachte ich mir,
als ich den ersten Bissen zu mir nahm.
Und spuckte ihn aus."

“Die Tiere in dieser Welt existieren ihrer selbst Willen. Sie wurden genausowenig für Menschen gemacht wie schwarze Menschen für die Weissen gemacht wurden oder Frauen für Männer”



Wankel, Felix
(1902-1988)

“Ich selbst war zu Beginn des Nazismus im Gefängnis, und der Reichsstatthalter von Baden erklärte: «Wankel bleibt darin, bis zum Verrecken und Verfaulen.» Deshalb halte ich es für eine scheinheilige Zweckbehauptung der Hühnerbatterie-Geschäftemacher, dass sich die früheren KZ-Gefangenen durch die Bezeichnung der Hühnerbatterie-Käfighaltung als KZ-Haltung beleidigt fühlen würden. Ich bin überzeugt, dass jeder frühere KZ-Häftling beim Besichtigen einer Batteriehaltung Herrn Prof. Grzimek recht geben wird und erbittert gegen die Errichter, Ausnützer und Verteidiger dieses Tier-KZ Stellung nimmt.”



Watson, Paul
(*1950 in Toronto, Kanada)

“Es gibt 30 Millionen und mehr Spezies auf diesem Planeten. Sie sind alle Erdbewohner. Sie sind alle gleich. Manche sind "gleicher" als andere, ich gebe zu: Regenwürmer sind sehr viel mehr wert als Menschen”

“Ich glaube, daß der Veganismus moralisch das Richtige ist, aber vor allem glaube ich, daß wir den Veganismus dazu verwenden müssen, um die Erde von der Zerstörung, welche die Fleisch-, Fisch- und Milchindustrien im globalen Ökosystem verursacht haben, zu reinigen.”

“Ich trete für den Biozentrismus ein, die Idee, daß alle Arten des Planeten ein gleiches Lebensrecht haben bzw. daß allen Arten grundsätzlich ein Lebensrecht zusteht. Ich glaube auch, daß Habitate als Ganzes ein Recht auf Existenz haben. Das Interesse der gesamten Art muss vorrangig gegenüber dem Interesse einer Gruppe oder eines einzelnen innerhalb der Art sein. Zudem müssen die Interessen jeder Art vorrangig zu den Wünschen und Einwänden der Menschen sein. Kultur ist keine Rechtfertigung für die Ausbeutung eines Lebensraumes oder einer anderen Spezies.”



Wegner, Wilhelm

Pfarrer, Umweltbeauftragter der Evangelischen Kirche HN

"Die Bedingungen von Zucht, Haltung, Transport, Schlachtung von "Nutztieren" müssen am Kriterium der "Artgerechtigkeit" ausgerichtet werden. […] Langfristige Qualitätssicherung darf keinen Schritt auf dem langen Weg von der Erzeugung von Lebensmitteln bis zu ihrem Verbrauch auslassen, von den angestrebten Erbmerkmalen der "Nutztiere" bis zu ihrem leidensfreien Tod , vom Verzicht auf Milchaustauscher bei der Kälberaufzucht bis zur Kraftfuttermischung für Milchkühe, bei der Tiermehl nicht zu suchen hat."



WorldWatch Institut

Das WorldWatch Institut wurde von Lester Brown 1974 gegründet. Es handelt sich dabei um ein anerkanntes Forschungsinstitut, dem internationale Kapazitäten der verschiedensten Fachgebiete angehören und das sich mit globalen Problemen ökologischer, sozialer und ökonomischer Natur beschäftigt.

"Fleischreiche Ernährung trägt zu den häufigsten Todesursachen, nämlich Herzkrankheiten, Schlaganfällen und bestimmten Krebsarten bei."

"Die gesundheitsschädlichen Auswirkungen übermäßigen Fleischverzehr rühren großteils aus dem her, was Ernährungswissenschaftler als das große Eiweißfiasko bezeichnen - der irrtümliche Glaube der Menschen im Westen, sie müssten große Mengen an Eiweiß verzehren."

"Der hohe Fleischverbrauch kostet auch Menschenleben. Wer viel Fleisch isst, wird anfälliger für Wohlstandskrankheiten in den Industrieländern wie Herzinfarkt, Schlaganfall, Krebs."


Yourcenar, Marguerite

"Ich bezweifle, dass alle Philosophie der Welt eines Tages dazu führen wird, die Sklaverei abzuschaffen; viel eher wird man ihren Namen ändern."

"Die Tiere sind meine Freunde und ich esse meine Freunde nicht."

"Dem Menschen wird es kaum gelingen, sein Dasein als Folterknecht des Menschen zu beenden, solange er damit fortfährt, seinen Henkerberuf am Tier zu erlernen"


Unbekannt:

"Solange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen können, müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken können!"



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